Einerseits geprägt durch die beruflichen Aus- und Weiterbildungen sowie die beruflichen Werdegänge der Inhaber Ben Peelen und Jørg Dunker, andererseits aber auch durch äußerliche Einflüsse waren die Jahre 2014 bis 2017 sehr stark durch Visionen zur beruflichen und privaten Veränderung der heutigen Eigentümer und Betreiber geprägt.

  • Intensive Gedankenaustäusche mit Inhabern von namhaften Kosmetikherstellern sowie Inhabern und Mitarbeitern von klassischen Schönheitsfarmen

  • Anfragen von Kundinnen und Kunden aus dem eigenen Kosmetikstudio nach einem deutlich umfangreicheren Dienstleistungsangebot mit Ganztags-Aufenthalten oder sogar Übernachtungen

  • Zuspruch durch Kundinnen und Kunden, der eigenen Familie und Freunde

  • Verärgerung über oftmals schlechte Qualität von kosmetischen Dienstleistungen in Hotels – verbunden mit dem Gedanken, es besser zu machen. „Selbst in namhaften 4- und 5-Sterne-Hotels haben wir selber das „unterste Niveau“ im Bereich der kosmetischen Anwendungen erleben müssen“, so die Inhaber

  • Verärgerung darüber, dass jede kleinste Pension mit einer Sauna im Keller, sich aufgrund der vom Gesetzgeber nicht geschützten Bezeichnung, tatsächlich „Schönheitsfarm“ nennen darf

  • Ärger über Masse statt Qualität am Markt (zu viele Bettenburgen/Massentourismus) – hierzu vertreten Ben & Jørg eine völlig andere Philosophie – Kosmetik als Gesundheitsvorsorge

  • Entwicklung vom Kosmetikstudio zur klassischen Schönheitsfarm

  • Der private Wunsch im Norden und am Meer zu leben

  • Ben´s Leidenschaft für die Kosmetik und Jørg´s Leidenschaft für Hotel / Gastronomie

  • Freude an der Bewirtung von Gästen, Kundinnen und Kunden sowie Freundinnen und Freunden

Also begab man sich auf die Suche nach einer geeigneten Immobilie. Diese sollte einerseits natur- und strandnah (Säule 3 einer klassischen Schönheitsfarm = BEWEGUNG ) liegen,andererseits aber auch außerhalb des großen Trubels, damit der Säule 4 einer klassischen Schönheitsfarm = ENTSCHLEUNIGUNG absolut Rechnung getragen wird. Trotzdem durfte aber auch kein Standort gewählt werden, der „JWD“ liegt, denn den Gästen soll auch die Möglichkeit einer Shopping-Tour, der Besuch von kulturellen Veranstaltungen bzw. der mondänen Ostseebäder geboten werden.

Die Immobilie sollte weiterhin die Möglichkeit hergeben, dass die Betreiber direkt im Hause wohnen können. Ben & Jørg traten von Anfang an für eine inhabergeführte Schönheitsfarm ein. Täglich aufwendige Anfahrten zum „Arbeitsplatz“ schloss man kategorisch aus!

Die Gründer haben bewusst nach einer Immobilie mit dem gewissen Charme gesucht. Einen Ort der Ruhe und Entspannung in einem modernen Neubaukomplex anzusiedeln hielten Ben & Jørg schon zu Planungsbeginn für kontraproduktiv.

Die Symbiose zwischen Charme einer Strandvilla aus dem letzten Jahrhundert, vielleicht mit den ursprünglichen Dielenböden und geschichtsträchtigen Vollholztüren kombiniert mit frisch sanierten Badezimmern, hochwertig ausgestatteten Zimmern mit Stuckleisten an den hohen Raumdecken sowie Aufenthalts- und Behandlungsräume für hochwertige kosmetische Anwendungen standen als Auswahlkriterium bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie ganz oben auf der Wunschliste.

Nicht weniger wichtig schien ein Garten, den die Gründer Stück für Stück nach ihren Vorstellungen gestalten  konnten und der als Ruheinsel den Hausgästen zur Verfügung stehen sollte.

Bei all den Überlegungen wurde darauf geachtet, dass unter gar keinen Umständen eine sogenannte „Bettenburg“ entstehen durfte, auch wenn vielleicht aus betriebswirtschaftlichen Gründen jedoch  so eine „Bettenburg“ sinnvoll schien – und den Gründen sogar von vielen angeblichen „Beratern“ wahrlich eingeredet wurde.

Nein. Genau das sollte es nicht sein. Der Gast soll im Mittelpunkt stehen und persönlich von den Inhabern umsorgt werden. Also eine Villa mit einer begrenzten Bettenzahl! Vielleicht 6 bis allerhöchstens 10 Gäste sollen es sein, die gleichzeitig in den Genuss kommen sollen, die Vorzüge einer klassischen Schönheitsfarm genießen zu können.

Das Haus sollte aber auch noch Platz für mehrere Behandlungsräume, eine Sauna, Entspannungsbereiche (vielleicht mit einer kleinen Bibliothek), Frühstücks- und Schulungsraum, Lager- und Wirtschaftsräume und nicht zuletzt … unbedingt…einen schwedischen, holzbeheizten und im Freien platzierten „Hot Tube“ als Highlight an kühleren Sommertagen sowie an Wintertagen mit der Möglichkeit gekühlte oder heiße Getränke dabei zu genießen, bieten.

Also zusammengefasst: Eine Möglichkeit um die Visionen zu verwirklichen!

Nach gefühlt unendlichen Hausbesichtigungen, sehr vielen gefahrenen Kilometern und einem immensen Zeiteinsatz bot sich dann im Herbst 2016 erstmals eine sichtbar geeignete Immobilie – die Villa Wahnfried im Ostseebad Thiessow auf der Insel Rügen. Mehrere Besichtigungs- und Verhandlungstermine für diese Immobilie sowie eine gehörige Portion an Ausdauer waren gefragt um diese charmante Villa aus den 1930er Jahren dann schlussendlich im Mai 2017 mit Übergabe zum Dezember 2017 tatsächlich auch käuflich zu erwerben.

Der Sommer und Herbst 2017 waren also dann geprägt von einer äußerst intensiven Planungsphase. Hier ein Auszug aus einer scheinbar unendlichen Aufgabenliste:

  • Erneuerung sämtlicher Bäder im Haus

  • Renovierung sämtlicher Zimmer inklusive neuem Mobiliar

  • Erneuerung der Geschoßtreppen

  • Anbau /Aufstockung um weitere Wohnfläche zu gewinnen

  • Garten- bzw. Außengestaltung

  • Erneuerung der Küche (schließlich geht es hier um die wichtige Säule einer klassischen Schönheitsfarm = ERNÄHRUNG)

  • Sauna oder Hot Tube

  • Umbau und Einrichtung der Kosmetikräume ( Säule einer klassischen Schönheitsfarm = HOCHWERTIGE KOSMETISCHE BEHANDLUNGEN)

  • Auswahl und Kauf des kompletten Inventars – dabei auf der Suche nach einem Highlight

  • Eigene Erstellung der Homepage

  • Erstellung des Angebotsportfolios/Preisliste

  • Gründung der Betreibergesellschaft

Ab Januar 2018 Umsetzung der Planung

Im September 2018 Testlauf des Betriebes

Ab Oktober 2018 Eröffnung